Klasse2000 gewinnt 1. Platz beim IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention
Der renommierte IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention würdigt Projekte, die sich nachhaltig für die Gesundheit der Menschen in der Bodenseeregion einsetzen.
Kinder, die früh lernen, gut für ihr körperliches und psychisches Wohlbefinden zu sorgen, profitieren ein Leben lang davon. Angesichts zunehmend knapper Mittel im Gesundheitsversorgung wird immer deutlicher, wie wichtig es ist, schon im Kindesalter die Fähigkeiten zu stärken, gesundheitsrelevante Informationen verstehen, einordnen und im Alltag anwenden zu können. Wer das früh lernt, kann später bewusste Entscheidungen für die eigene Gesundheit treffen. Dieser Ansatz des Unterrichtsprogramms Klasse2000 wurde ausgezeichnet.
Die internationale Fachjury der IBK zeigte sich insbesondere von der langfristigen Wirkung und Umsetzung des Programms beeindruckt. In der Laudatio hieß es: „Mit nunmehr 35 Jahren Laufzeit ist Klasse2000 wahrhaft stabil und etabliert. Besonders beeindruckend fand die Jury die Intensität mit insgesamt 60 Einheiten in der Grundschulzeit. Hier wird Wissen vermittelt, werden Erkenntnisse selbst erlebbar gemacht, Kompetenzen aufgebaut und durch Wiederholung verankert.“
Von 158 Bewerbungen für den IBK-Preis für Gesundheitsförderung & Prävention waren in diesem Jahr 25 Projekte nominiert. Der seit mehr als 20 Jahren vergebene Preis zeichnet innovative sowie nachhaltige Ansätze der Gesundheitsförderung und Prävention aus. In der IBK sind die Länder und Kantone Baden-Württemberg, Bayern, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein und Vorarlberg vertreten.
Foto: Katja Schnell (Vorsitzende der IBK-Kommission Gesundheit & Soziales, links) überreichte die Auszeichnung gemeinsam mit Jurypräsidentin Judith Hübscher (rechts) an Andrea Dokter und Brigitte Horst von Klasse2000. Foto: IBK