Drogenbeauftragte der Bundesregierung besucht Klasse2000-Kinder

Zum Schuljahresauftakt hat Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die Grundschule Happurg, die bereits seit vielen Jahren an Klasse2000 teilnimmt, besucht. Dabei ruft sie auch andere Schulen dazu auf, sich am Präventionsprogramm zu beteiligen.

In der Grundschule Happurg (Landkreis Nürnberger Land) informierte sich Marlene Mortler über Klasse2000, das in Deutschland am weitesten verbreitete Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung an Grundschulen.  Kinder der Grundschule Happurg zeigten Bewegungspausen und Ausschnitte aus dem Programm, an dem sie von Klasse 1 bis 4 teilnehmen.

Mortler lobt bewährtes Präventionsprogramm

Die Drogenbeauftragte war besonders beeindruckt von der Begeisterung der Kinder für die Gesundheitsthemen: „Man sieht: Klasse2000 verbindet Persönlichkeitsstärkung, Suchtvorbeugung und Gesundheitsförderung auf überzeugende Weise. Schulen bekommen ein erprobtes Gesamtpaket, das im schulischen Alltag gut umsetzbar ist. Seit über 20 Jahren wird Klasse2000 kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert. Seine positive Wirkung ist wissenschaftlich belegt. Ich wünsche mir, dass noch mehr Grund- und Förderschulen an diesem bewährten Programm teilnehmen“, so Marlene Mortler.

Spätere Probleme verhindern

Dr. Otto Wolze vom Lions Club Hersbruck ist als langjähriger Klasse2000-Pate vom Ansatz des Programms überzeugt. Bei der Veranstaltung sagte er: „Frühzeitig die Gesundheit von Kindern zu fördern und dadurch spätere Probleme zu verhindern – das ist für unseren Club ein wichtiges Thema und dafür engagieren wir uns gerne.“  Und Thomas Duprée, Geschäftsführer von Klasse2000, ergänzte: „Wenn Prävention gesellschaftlich etwas bewirken soll, muss sie möglichst viele Kinder erreichen. Bundesweit machen über 14% aller Grundschulklassen bei Klasse2000 mit, damit ist es das in der Grundschule am weitesten verbreitete Präventionsprogramm.“

Zum Schluss der Veranstaltung freute sich Mortler über einen selbstgemachten KLARO, die Symbolfigur des Programms, den sie als Andenken überreicht bekam.